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Gesundheitliche Bildung

Projekt »Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration« verlängert

Duisburg, 01.02.2012   Das Projekt »Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration« ist um weitere drei Jahre verlängert worden. Es wird von der Gesellschaft für soziale Projekte im Paritätischen NRW realisiert und von der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK Nord/West gefördert.

Gerade bei einer Krebserkrankung sind Migrantinnen und Migranten besonders herausgefordert, die für sie richtige Versorgung zu finden: Unzureichende Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem, der Mangel an kultursensiblen Angeboten und Sprachbarrieren tragen dazu bei, dass Migrantinnen und Migranten nicht die gesundheitliche Versorgung in Anspruch nehmen (können), die sie brauchen. Auch die zahlreichen Angebote der Selbsthilfe, welche heute ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitssystems sind und sich als wertvolle Ergänzungen zur ärztlichen Behandlung und hilfreich in der Bewältigung von Lebenskrisen bewährt haben, werden von Menschen mit Migrationshintergrund kaum genutzt.

Genau hier setzt das Projekt "Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration" an und bemüht sich um den Austausch zwischen türkischen und deutschen Krebsselbsthilfeverbänden, Multiplikatoren und Fachkräften aus dem Bereich Migration und Gesundheit. Dabei wird beispielhaft erprobt, wie die Betroffenen-Erfahrungen und -Kompetenzen deutscher Krebs-Selbsthilfeorganisationen für türkischsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Bewältigung einer eigenen Krebserkrankung nutzbar gemacht werden können.

Mehr zum Projekt gibt es auf der Homepage der Gesellschaft für soziale Projekte:

Quelle: http://www.paritaet-nrw.org/


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Erst bei den Enkeln ist man dann soweit, dass man Kinder ungefähr verstehen kann.
Erich Kästner