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Konstituierende Sitzung

Ministerin Löhrmann: eine dauerhafte Expertise für das lebensbegleitende Lernen

Düsseldorf, 16.01.2014

Der Landesbeirat für die gemeinwohlorientierte Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen ist in Düsseldorf zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. „Ich freue mich sehr, dass die nordrhein-westfälische Weiterbildungslandschaft in ihrer Breite und Pluralität gut vertreten ist“, sagte Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann zur Eröffnung. Der Landesbeirat soll gegenüber der Landesregierung einvernehmlich Empfehlungen zur Weiterentwicklung der gemeinwohlorientierten Weiterbildung des Weiterbildungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen abgeben.

Der Landesbeirat als Expertise für das lebensbegleitende Lernen berät die Landesregierung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung bei zukünftigen Aufgaben und den konkret anstehenden Herausforderungen. „Das betrifft vor allem die Themen Alphabetisierung und Grundbildung und die Frage, wie Menschen, die sich bisher wenig oder gar nicht weiterbilden, verstärkt angesprochen werden können. Hier denke ich besonders an unsere Migrantinnen und Migranten“, erklärte Ministerin Löhrmann. Daneben sollte das neue Gremium seinen Blick auf die Zusammenarbeit und die Kooperation innerhalb der Weiterbildungslandschaft richten und hier Vorschläge zur Stärkung und Unterstützung machen. Insgesamt umfasst der Beirat 24 stimmberechtigte Mitglieder.

Mit der Einrichtung des Landesbeirats Weiterbildung wird eine Empfehlung der Weiterbildungskonferenz 2012 und des Gutachtens zur Wirksamkeit der Weiterbildungsförderung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) von 2011 umgesetzt. Neben den Mitgliedern des Gesprächskreises für Weiterbildung sind weiterhin die Kommunalen Spitzenverbände, Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft und Gewerkschaften sowie die Verbraucherzentrale NRW vertreten. Um die Migrationsperspektive und die Weiterbildungsforschung in den Landesbeirat einzubinden, konnten Professorin Veronika Fischer von der Fachhochschule Düsseldorf und Professor Josef Schrader, wissenschaftlicher Leiter des DIE in Bonn, zur Mitarbeit gewonnen werden.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport, die Landeszentrale für politische Bildung, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie das Ministerium für Schule und Weiterbildung nahmen als nicht stimmberechtigte Mitglieder an der Sitzung teil.


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Lehren heißt, ein Feuer entfachen, und nicht, einen leeren Eimer füllen.
Heraklit