Parlamentarischer Abend der Weiterbildung in NRW im Landtag NRW

Ein Leben lang lernen

Parlamentarischer Abend der Weiterbildung in NRW im Landtag NRW

Düsseldorf, 11.04.2016

40 Jahre Weiterbildungsgesetz NRW – unter diesem Motto stand ein Parlamentarischer Abend, zu dem Landtagspräsidentin Carina Gödecke gemeinsam mit dem Gesprächskreis für Landesorganisationen der Weiterbildung in NRW eingeladen hatte. Die im Gesprächskreis vertretenen rund 460 Einrichtungen in kommunaler oder anderer Trägerschaft sorgen für eine flächendeckende Grundversorgung mit Weiterbildungsangeboten.

Mit dem Gesetz war eingeführt worden, dass alle Bürgerinnen und Bürger in NRW auch nach beendeter Schul- und Berufsausbildung das Recht haben, sich lebenslang zu bilden und weitere Qualifikationen und Abschlüsse zu erwerben.

Landtagspräsidentin Carina Gödecke konnte mehr als 300 Gäste zu dem Parlamentarischen Abend begrüßen. In ihrer Rede würdigte sie das Weiterbildungsgesetz und die kommunale Pflichtaufgabe Weiterbildung, die „immer noch modern und geradezu unverzichtbar“ seien. „Froh und stolz freuen wir uns über Parteigrenzen hinweg, dass entgegen mancher Unkenrufe aus der Entstehungszeit das Weiterbildungsgesetz in NRW auch heute noch – vier Jahrzehnte nach seiner Verabschiedung – als vorbildlich für Deutschland gilt.“

Parlamentarischer Abend der Weiterbildung in NRW

Landtagspräsidentin Carina Gödecke (v.l.) mit Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann sowie den Sprechern des Gesprächskreises für Landesorganisationen der Weiterbildung in NRW, Wolfgang Jost und Ulrike Kilp. (Foto: Landtag NRW)

Ulrike Kilp, Verbandsdirektorin des Landesverbandes VHS NRW und Sprecherin des Gesprächskreises für Landesorganisationen der Weiterbildung in NRW, betonte: „Die Mütter und Väter des Weiterbildungsgesetzes haben einen „wegweisenden Rahmen“ für die Selbstverwirklichung von Menschen geschaffen. Weiterbildung an Rhein und Ruhr bietet Lernorte und Räume für Bildungsprozesse, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit 40 Jahren professionelle Bildungsarbeit. NRW kann stolz sein auf dieses immer noch hervorragende Gesetz.“

NRW-Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann lobte, das Weiterbildungsgesetz sei Vorreiter gewesen bei der Entwicklung eines ganzheitlichen Bildungsansatzes. Die Vielfalt der Weiterbildung werde durch die Pluralität der Einrichtungen gewährleistet. Sie seien ein verlässlicher Partner vor Ort, dort wo Menschen lebten und arbeiteten, und sie repräsentierten die Vielfalt des Landes.

Ministerialdirektor Klaus Bösche, Vertreter des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport sprach für die Seite der Administration zur politischen und Familienbildung. Er stellt fest, dass neben dem Weiterbildungsgesetz  die konstruktiv-kritische Kommunikation und Kooperation mit den vielen Partnern in der Weiterbildung ein wesentlicher Pfeiler seien, der die Arbeit trage. Der Gesprächskreis überreichte der Landtagspräsidentin und der Ministerin für Schule und Weiterbildung seine neue Broschüre Weiterbildung ist Zukunft.

Weitere Informationen und Redemanuskripte vom Parlamentarischen Abend können hier nachgelesen werden:



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