AG Bildungsgerechtigkeit

Arbeitsgruppe Bildungsgerechtigkeit

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass die Beteiligung an Weiterbildung in erheblichem Maße von sozialen Faktoren abhängt. Das Bildungswesen, und somit auch die Weiterbildung, besitzen heute eine zentrale Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Weiterbildung möchte Menschen mit weniger Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Weiterbildung zu fördern. Deshalb hat der Gesprächskreis im Juni 2011 die Arbeitsgruppe Bildungsgerechtigkeit ins Leben gerufen.

Entstanden ist die Arbeitsgruppe aus einem Modellprojekt des Gesprächskreises. Dieses Projekt, dass in den Jahren 2009 und 2010 durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW gefördert wurde, entwickelte und erprobte neue Zugangswege für Menschen mit sozialen Benachteiligungen.

Die Arbeitsgruppe Bildungsgerechtigkeit hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erfahrungen und Kompetenzen aller im Gesprächskreis vertretenen Landesorganisationen unter Einschluss der Fachwissenschaft zu bündeln, denn die Themen Bildungsgerechtigkeit und Benachteiligungen besitzen aufgrund wachsende gesellschaftlicher Ungleichgewichte auch für die Weiterbildung und die damit einher gehenden weiterbildungspolitischen Diskussionen eine große Rolle

Aus dem Modelprojekt und der Arbeitsgruppe entstanden folgende Dokumente:

Prof. Dr. Helmut Bremer und Dipl. Sozialwissenschaftler Mark Kleemann-Göhring (Universität Duisburg-Essen): „Weiterbildung und „Bildungsferne“. Forschungsbefunde, Theoretische Einsichten und Möglichkeiten für die Praxis“, Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes „Bildungsferne – Ferne Bildung“ (Juni 2011)

Arbeitsgruppe Bildungsgerechtigkeit des Gesprächskreises für Landesorganisationen der Weiterbildung: „Bildungsgerechtigkeit und Weiterbildung“ (Dezember 2011)

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Bildungsgerechtigkeit ja - aber wie?

Zitat: "Bildung von hoher Qualität eröffnet Perspektiven für die persönliche Entwicklung und sichert die Teilhabe an der Gesellschaft. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur individuellen und sozialen Gerechtigkeit, und sie fördert die Wirtschaftskraft eines Landes. Kurz gesagt: Bildung gestaltet Zukunft - im Kleinen wie im Großen."

Die ausführliche Pressemeldung des Didacta Verbandes e.V. zur aktuellen Herrausforderung in Sachen Bildungsgerechtigkeit finden Sie hier.

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Gebildet im Sinne der Erwachsenenbildung wird jeder, der in der ständigen Bemühung lebt, sich selbst, die Gesellschaft und die Welt zu verstehen und diesem Verständnis gemäß zu handeln.
Deutscher Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen, 29.01.1960